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03.11.2019
Celebration "Kennst du den schon?"

Mein erster Gedanke war: „So fragt man, wenn man einen neuen Witz zum Besten geben will.“
Ja, tut mir leid. Völlig banal und nicht gemeint in diesem Fall, denn es geht schon um ein ernsteres Thema.

Wie lange muss man jemanden kennen, um diese Frage beantworten zu können? Wann kennt man jemanden wirklich? Matthias stimmte uns mit einem coolen Musikstück auf den Gottesdienst ein und Kay begrüßte uns mit dem Vers aus 1. Samuel 16,7b: „Ein Mensch sieht was vor Augen ist, der Herr aber sieht das Herz an“. Dies ist übrigens einer meiner Lieblingsverse und steht auch im Buch „Der kleine Prinz“.

Danach sang Christiane Seidel das erste Lied „Du bist“ und es folgte ein Quiz, in welchem es um unsere Menschenkenntnis ging. Nach einem weiteren Lied folgte das Theaterstück, in dem Uwe einen Geschäftsführer und Anita eine kleine, auf den ersten Blick unbedeutende Putzfrau spielte. Wie sich aber im Laufe des Stückes herausstellte konnte Sie mit Ihrer bloßen Anwesenheit und Augenkontakt ein geschäftliches und familiäres Drama der Firma vermeiden und vieles zum Guten wenden. Dies obwohl Sie auf Grund Ihrer russischen Herkunft kein einziges Wort des Geschäftsführers verstand.

In der Predigt (2.Könige 8) ging es um Hasael. Der Diener des Königs Be-Hadad suchte den Propheten Elisa auf, um zu erfragen, ob sein König wieder gesund wird. Dieser prophezeite ihm eine ungewöhnliche und grausame Wende in seinem Leben. Er sollte König von Syrien werden, jedoch auch schreckliche Gräueltaten würden durch ihn folgen.

Hasael spielte bis zu diesem Tag eine Nebenrolle, geplagt von der Angst, ein Niemand zu sein. Elisas Worte trafen Hasael an seiner empfindlichsten Stelle und bestimmten von nun an sein Tun.

Wie ist es um mein Selbstwertgefühl bestellt? Wer oder Was bestimmt mein Leben? Habe ich auch Angst ein Niemand zu sein und immer nur die Nebenrolle zu spielen? Welche Worte beeinflussen mein Tun? Verletze ich andere mit unbedachten Worten?

Wer bin ich? Als Christ habe ich es gut, denn ich weiß, dass es mindestens Einen gibt, der mich so richtig kennt. Deshalb, weil er in mein Herz sehen kann.

Martina Bader



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